01 · Routendossiers
Rheintal–Arlberg–Pinzgau · ca. 148 NM
Hohenems · LOIH → Zell am See · LOWZ
Referenzzeiten bei Windstille, auf fünf Minuten gerundet. Keine EET oder Kraftstoffplanung.

PrüfachseLOIH – Bludenz – Arlberg – Imst – Inntal – Wörgl – Kitzbühel – Pass Thurn – Mittersill – LOWZ
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Nach dem Import prüfen: Die Dateien bilden nur die redaktionelle Prüfachse ab. Jeden Punkt, jedes Leg und besonders den LOWZ-Endanflug in der aktuellen Planung neu verifizieren.
Startplatz-Briefing
LOIH liegt im Rheintal. Platzstatus, lokale Verfahren, Leistung und der anschließende Übergang Richtung Bludenz werden vor dem Rollen geklärt.
Zunächst im breiten Rheintal stabilisieren; Arlberg, Inntal und Pass Thurn sind drei getrennte Wetterentscheidungen.
Föhn, Lee und tiefe Basis können westlich und östlich des Arlbergs völlig unterschiedliche Bedingungen erzeugen.
Bludenz: Arlberg, Steigreserve und sicherer Rückweg müssen sichtbar und belastbar sein.
Streckenprofil und Entscheidungstore
Rheintal – Arlberg
LOIH – Bludenz – Arlberg
Lokale Platzräume und sektorabhängige Untergrenzen aktuell prüfen.
Föhn, Lee, Passstau und eingeschränkter Umkehrraum.
Vor Bludenz nur mit vollständig erkennbarem Passraum weiter.
Frühzeitig ins Rheintal zurück; kein Hineindrücken unter sinkende Basis.
Inntal – Kitzbühel
Imst – Inntal – Wörgl – Kitzbühel
LOWI CTR/TMA und Sektoruntergrenzen bestimmen Transit und Höhe.
Kontrollierter Verkehr, Talwind, Föhn und starke Helligkeitswechsel.
Vor Wörgl den Ostkorridor und Funkfolge neu bestätigen.
Im breiten Inntal bleiben oder zu einem vorher bestätigten Alternate.
Pass Thurn – LOWZ
Kitzbühel – Pass Thurn – Mittersill – LOWZ
Lokale Aktivität und LOWZ-Verfahren tagesaktuell prüfen.
Lee, Quellwolken und schrumpfender Umkehrraum südlich des Passes.
Kitzbühel ist das Gate für Pass Thurn und Pinzgau.
Vor dem Pass zurück; danach im breiten Pinzgau neu entscheiden.
Luftraumfolge
Abflug und lokale Verfahren aktuell bestätigen.
Transit nur nach aktueller Planung und gegebenenfalls Freigabe.
Meldepunkte, Höhen, Platzstatus und aktive Lufträume aus AIP, NOTAM und Tagesbriefing übernehmen.
Erwartete Funkfolge
Abflug und Platzverkehr.
FIS-Verfügbarkeit und tatsächliche Übergabe beachten.
Zielfrequenz, Betriebszeit und Verfahren vor dem Abflug verifizieren.
Stopp-Logik
Abflugbetankung Hohenems · LOIH
- Kraftstoff
- Kraftstoffangebot am Abflugplatz vorab bestätigen.
- Zugang
- Sorte, Menge, Öffnung, Zugang und Bezahlung vor dem Flug direkt beim Betreiber bestätigen.
- Kontakt
- LOIH Betreiber · Kontaktdaten aus aktueller AIP
- Bezahlung
- Zahlungsart und Mindestmenge vorab klären; Zielkraftstoff nicht als Ersatz für eine belastbare Abflugreserve rechnen.
- Alternative
- Ein Ausweichplatz wird erst nach bestätigtem Betrieb, Wetter, PPR und Kraftstoff als technischer Stopp eingeplant.
Kein Sprit, kein Tankstopp. Ein Flugplatz wird nur als Tankstopp gewertet, wenn Sorte, Menge, Zugang, Öffnung und Bezahlung für den konkreten Flug bestätigt sind. Sonst bleibt er ausschließlich technischer oder wetterbedingter Alternate.
Zielplatz-Briefing LOWZ
LOWZ liegt auf 2.470 ft im engen alpinen Talraum. Piste 07/25, veröffentlichte Distanzen, Wind, Dichtehöhe, Platzrunde und lokale Verfahren vor dem Einflug aus der aktuellen AIP übernehmen.
Gelände, Talwind, Leewellen, Segelflug- und Fallschirmbetrieb sowie unterschiedliche veröffentlichte Höhen an NOVEMBER und LAKE verlangen ein vollständiges Anflugbriefing.
Spätestens vor dem letzten Talabschnitt müssen Platzstatus, Pistenrichtung, Leistung, Meldepunkte und ein belastbarer Ausweichweg feststehen.
Durchstartweg und anschließender Talverlauf werden vor dem Einflug gebrieft. Kein improvisiertes Steigen in Gelände oder Wolken.
LOWZ veröffentlicht AVGAS 100LL, JET A-1 und Super Plus 98 ROZ. Vor dem Abflug Sorte, Menge, Betankungszeit, Zugang und Bezahlung bei der Flugbetriebsleitung unter +43 6542 56041-0 bestätigen.
Offizielle Betreiberangabe prüfenPPR/Betrieb, NOTAM, Piste und lokale Aktivität bestätigen.
Basis, Sicht, Wind und Umkehrmöglichkeit bis zum Platz bewerten.
Meldepunkte, Höhen und Platzrunde aus der gültigen AIP übernehmen.
Masse, Dichtehöhe, TORA/LDA und Durchstartreserve rechnen.
Talboden ist kein Standardanflug: Die Lage im Talboden ist kein gewöhnlicher Geradeausanflug. Sinkflug, Platzrunde und Durchstarten müssen zusammen mit Gelände und Wind funktionieren.
02 · Stopps und Alternates
Alle acht redaktionellen Referenzachsen bleiben bei 90 kt unter der flybyai-Grenze von zwei Stunden. Wind, Freigaben, Umwege und Wetter können diese Einordnung am Flugtag verändern. Dann wird ein bestätigter technischer Stopp eingeplant oder die Route nicht geflogen.
03 · Was am Flugtag neu gerechnet wird
Karte, GPX und Garmin-FPL bilden pro Startplatz dieselbe redaktionelle Prüfachse ab. Das PDF enthält zusätzlich das vollständige Routen- und Zielplatzdossier. Vor jedem Flug werden Wegpunkte, Höhen, Wind, Flugleistung, Luftraum, NOTAM und LOWZ-Verfahren neu aufgebaut.
Redaktionelle Grenze · Stand 17. September 2026: Die Korridore, Karten und Dateien sind Prüfhilfen ohne Navigationsfreigabe. Wetter, NOTAM, AUP/UUP, Flugplatzstatus, Kraftstoff und persönliches GO/NO-GO gehören ausschließlich in die aktuelle Flugvorbereitung.
